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Gemeinsam laut und gemeinsam leise
Beide Konfessionen feierten in der "Nacht der Kirchen"
Text: isa
WEHRHEIM. Evangelische und katholische Christen waren in der ersten "Nacht der Kirchen" in Wehrheim gemeinsam unterwegs.
"Gemeinsam unterwegs" war schließlich das Motto, unter das der ökumenische Abend gestellt war und so leitete der Gottesdienst
in der evangelischen Kirche, den der evangelische Pfarrer Matthias Laux gemeinsam mit dem katholischen Pastoralreferenten
Thomas Klix gestaltete, ein abwechslungsreiches Programm ein. Gemeinsam unterwegs waren die Gläubigen aber nicht nur zu den
beiden Wehrheimer Kirchen, sondern auch in der Kirche selbst während des Gottesdienstes. Wie ein roter Faden zog sich dieses
Auf-den-Weg-Machen durch den Abend, um zu sich selbst, zu Gott, zu den anderen Menschen, gleich welcher Konfession, und letztlich
ja auch zu weiteren Orten, an denen die erste Wehrheimer Nacht der Kirchen fortgesetzt wurde. So nahmen die Teilnehmer ein Teelicht
in die Hand und machten sich gemeinsam auf den Weg durch die Kirche, um den Altar herum tanzend und später, nach dem Gottesdienst,
von der evangelischen Kirche zum katholischen Gemeindehaus. Dort hatten bereits fleißige Helfer alles für ein gemeinsames Essen
vorbereitet, die Tische schön dekoriert und mit vielen Kerzen für eine angenehme Atmosphäre gesorgt, damit die Gäste sich gemeinsam stärken konnten.
Denn der Abend versprach nicht nur lang, sondern auch sehr vielseitig zu werden. Dazu passte denn auch hervorragend die Gemäldeausstellung
"Meine Art - Überlebenskunst", die an diesem Abend eröffnet wurde und die noch die gesamte Woche im katholischen Gemeindehaus zu sehen ist.
Die Werke stammen alle aus der Hand von Hobbykünstlern, die damit schwere Schicksalsschläge verarbeitet haben. Diana Hellbusch vom
Liturgieausschuss der katholischen Kirchengemeinde hatte die Künstler der Teestube Jona im Frankfurter Bahnhofsviertel, die dort von
mehreren Sozialarbeitern bei psychischen, sozialen oder Drogenproblemen betreut werden, eingeladen, ihre Arbeiten zu zeigen und somit
die Nacht der Kirchen nicht nur durch einen tollen optischen Kunst-Beitrag zu bereichern, sondern auch auf einen Weg hinzuweisen, wie
Menschen ihre Nöte zum Ausdruck bringen und verarbeiten können. Nach dem Besuch der Ausstellung und dem gemeinsamen Abendessen, bei
dem es lebhaft und fröhlich zuging, machten sich wieder alle gemeinsam auf den Weg, diesmal zur katholischen Kirche, denn nun standen
meditative Texte und Musik auf dem Programm.
Rund 50 Personen ließen sich auf den Kirchenbänken nieder, um zur Ruhe zu kommen, sich tragen zu lassen von der Gitarrenmusik Susanne Epples
und den meditativen Texten. Diese regten an zu innerlicher Einkehr, sich gedanklich auf den Weg zu machen zu sich und zu Gott. Wie beim
Spannungsbogen eines guten Buches gestaltete sich der Abend in seinem Ablauf von der kraftspendenden Ruhe hin zu der besonderen Liturgie
der anschließenden Taizé-Andacht, bei der die gemeinsam gesungenen kurzen Lieder mehrfach wiederholt werden, um eine gewisse Stimmung
zu erzeugen. Wer dann zu später Stunde noch Lust auf den poppigen Abschluss hatte, wurde von der Usinger Sacro-Pop-Band "The Sign" für
das lange Aufbleiben belohnt. Vor allem den jüngeren Besuchern dürfte die Band, die geistliche Liedtexte in rockigen Rhythmen darbieten,
bekannt gewesen sein, denn vor zwei Jahren hatten die sechs jungen Musiker bereits anlässlich des Weltjugendtages in Wehrheim gespielt.
Auch diesmal rissen sie mit ihrer Musik das Publikum mit und es waren dabei keineswegs nur junge Leute vertreten. Die "Musik mit Botschaft"
kam bei allen Generationen "saugut" an, wie einige der Besucher es im Anschluss ausdrückten. Jung und Alt klatschten und wippten begeistert
mit und manche Stücke waren so eingängig, dass es dem Publikum leicht viel, mitzusingen. Die Texte stammen größtenteils von Eugen Eckert und
sind Kirchenliedern ebenso entlehnt wie Bibelversen. Das Repertoire war vielseitig und mal stand klar der fetzige "Beat" im Vordergrund, mal
die klare Stimme der Sängerin Gabi Kranz. Manuel Jörges am Keybord moderierte zudem und Schlagzeuger Bruno Gutjahr, Bassist Georg Jörges und
Gitarrist Andreas Becker heizten dem Publikum ein. Für die nötige Technik war Gregor Pudelko verantwortlich.
Die Usinger Sacro-Pop-Band "The Sign" sorgte für eine mitreißende Stimmung bei der Nacht der Kirchen in Wehrheim.
Bild: Schmah-Albert
Norbert Hilligen hatte die seit 14 Jahren bestehende Band zu dieser "Churchnight", wie sie das Event selbst bezeichneten, eingeladen und
sich in seiner kurzen Rede zum Abschluss der Nacht der Kirchen erfreut gezeigt, dass "The Sign" mit so viel Schwung den gelungenen und
abwechslungsreichen Abend abgerundet hatten.
Usinger Anzeiger vom 2.09.2008
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Mit Sacro-Pop ein Zeichen für Gott setzen
Usinger Band "The Sign" mischt sich musikalisch in Gottesdienste im Rhein-Main-Gebiet ein
Von Eva Sigrist
USINGEN. Schnell zählt der Schlagzeuger ein. Die
Bässe folgen und die E-Gitarre jault auf. "Mischen wir uns
ein", intonieren die Sängerinnen und wiegen sich im rockigen
Rhythmus. Fast jeden zweiten Sonntag mischt sich die achtköpfige
Usinger Sacro-Pop-Band "The Sign" musikalisch in die Gottesdienste
des Rhein-Main-Gebietes ein. Und wenn es so richtig "groovt",
falten die Gläubigen nicht mehr nur die Hände, sondern klatschen
beschwingt mit.
Angefangen hat alles so wie in vielen Gemeinden: Um Kommunion und Firmung
aufzulockern, griff Georg Jörges in der katholischen St. Laurentius
Kirche in Usingen schon mal zur Gitarre. Unterstützt wurde er von
einer Querflöte und "ein bisschen Rhythmus". Insbesondere
der Rhythmus tat gut in Zeiten, in denen man sich am musikalisch braven
"Neuen geistlichen Lied" der 6Oer und 70er Jahre satt gehört
hatte. Die musikalischen Ansprüche stiegen und mit ihnen das Engagement.
Aus dem gelegentlichen Zusammenspiel wurden in der Woche zwei- bis dreistündige
Proben und das anfängliche "Sacro?Pop?Projekt" erhielt
einen Namen: Seit Mitte der 90er Jahre spielt sich "The Sign"
durch die katholischen und evangelischen Gemeinden von Hofheim und Rosbach,
von Frankfurt und Oberursel.
Musikalisches Vorbild ist die Frankfurter Band Habakuk, die 1975 von
dem evangelischen Pfarrer Eugen Eckert gegründet wurde und bereits
etliche CDs mit Eigenkompositionen eingespielt hat. "Wir haben
eine ganze Reihe von diesen Liedern für unsere Band arrangiert,
aber wir bearbeiten auch geistliche Lieder aus den Chorbüchern
des Bistums Limburg, erläutert der Keyboarder, Manuel Jörges,
das Repertoire der Band. Erlaubt ist, was gefällt. Es gibt nur
eine Ausnahme, ergänzt sein Vater und Bandleader Georg Jörges:
"Wir schreiben keine klassischen Kirchenlieder um. Aus Respekt
vor den Leuten, denen diese alten Lieder viel bedeuten."
"Wie der Frühling, wie der Morgen, wie ein Lied, wie ein Gedicht,
wie das Leben, wie die Liebe, wie Gott selbst, das wahre Licht. So ist
Versöhnung." Die Liedtexte der Usinger Band mögen unverfänglich
sein, die dazugehörige Musik ist nicht immer jedermanns Sache.
Wenn sich der Tontechniker der Band, Gregor Pudelko, mit seinem Mischpult
zwischen die Gottesdienstbesucher setzt, um gegen die Hallgesetze im
Kirchenraum" anzukämpfen, muss er bisweilen auch Überzeugungsarbeit
leisten. "Ja", erwidert er dann seinen Nachbarn sehr freundlich
"das muss so laut sein!" Natürlich hätten sie innerhalb
der Gemeinde anfangs auch Kritiker gehabt, erinnert sich der Bandleader.
"Aber das hat sich gelegt. Die, die uns nicht hören wollen,
gehen einfach in einen anderen Gottesdienst". Pfarrer Jürgen
Paul von St. Laurentius möchte sie jedenfalls hören. Und damit
der Sound immer besser wird, stellt er der Amateur-Band einen Probenraum
kostenlos zur Verfügung.
Die Sacro-Pop-Band "The Sign" aus Usingen kennt
in ihrem Repertoire nur ein Tabu: Sie schreibt keine klassischen Kirchenlieder
um. Ansonsten spielt die Gruppe 'was gefällt'. Bild: Winfried Eberhardt
Wenn "The Sign" für die Usinger spielt
und singt, gibt es keine Kompromisse. Selbst die Liturgie wird von der
Band musikalisch begleitet. Dann singt Pfarrer Paul passend und die
Messdienerinnen setzen gekonnt ihre Glöckchen zwischen die modernen
Klänge. Zum Beispiel beim Entedankfest in der 800 Jahre alten Kirche
in Wernborn. Ist das ein Widerspruch? "Nein", sagt Sängerin
Andrea Frey. "Dann fühle ich mich in der Kirche wohl."
Dieses Wohlgefühl hat die Ärztin aus Neu-Isenburg zum ersten
Mal in einem Weihnachtsgottesdienst erlebt, den die Sacro-Pop-Band musikalisch
gestaltete. "Das hat mich damals so ergriffen, dass ich bei dieser
Band unbedingt mitmachen wollte." Beate Wassner, die ebenfalls
seit Januar diesen Jahres in der Band singt, kann dieses Erlebnis nur
bestätigen: "Ich war jahrelang nicht mehr in der Kirche",
erinnert sich die Familienmutter. Durch Zufall habe sie einen Gottesdienst
mit der Band besucht und sei sofort begeistert gewesen. "Auf einmal
war da eine ganz andere Atmosphäre. Die Leute haben geklatscht
und richtig mitgesungen".
Dass die Musik von "The Sign" jedoch die leeren Kirchenbänke
wieder füllen könnte, weisen die Musiker weit von sich. Nein,
keiner ließe sich dauerhaft auf die Kirche ein, wenn er mit dem
christlichen Glauben nichts anfangen könne. Mit Sicherheit trägt
die Band aber dazu bei, über die Musik im kirchlichen Raum neue
Impulse zu setzen. Vielleicht auch im täglichen Leben: "Dein
ist die Zeit", singt Beate Wassner zum Abschluss mit schmelzender
Stimme. Und mit ihr singt ein junger Mann. Er sitzt im Publikum und
hat seine Freundin fest im verliebten Blick.
Die Sacro-Pop-Band "The Sign' kann man für evangelisch,
katholische und ökumenische Jugend- und Gemeindegottesdienste,
aber auch für Trauungen oder Taufen engagieren. Informationen im
Internet unter www.the-sign-usingen.de
Frankfurter Rundschau
vom 5.10.2002
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Toleranz gepredigt und gleich gelebt
Ökumenischer Gottesdienst anlässlich
der 1200-Jahr-Feier der Stadt Usingen vor der Hugenottenkirche
USINGEN (pw). Stimmungsvoll war der Ökumenische
Gottesdienst anlässlich der 1200 Jahr-Feier der Stadt Usingen.
Ein Gottesdienst der besonderen Art - im Freien, unter strahlend blauem
Himmel, bot sich den Besuchern vor der eindrucksvollen Kulisse der alten
Hugenottenkirche. "Sozusagen ein Open-Air-Gottesdienst", wie
die evangelische Pfarrerin Eva Meinecke lächelnd sagte.
Die Gestaltung übernahm der ökumenische Arbeitskreis mit Pfarrer
Jürgen Paul und Dekanin Eva Meinecke. Der evangelische Posaunenchor
sorgte für die musikalische Begleitung. Die katholische Sacro
Pop-Band "The Sign" begleitete musikalisch die Fürbitten
und Kyrierufe, vorgetragen von Ursula Henning und Robert Arnold,
Mitarbeiter des ökumenischen Arbeitskreises. Mit dem Motto des
ökumenischen Gottesdienstes "Nehmt einander an!" aus
dem Römerbrief sei keine komplizierte Auslegung verbunden - es
ginge einfach nur um Verständnis und Toleranz im täglichen
Umgang miteinander. "Zugegebenermaßen ist dies im Alltag
so manches Mal schwer zu erfüllen", so die Pfarrerin in ihrer
Predigt.
Die neue Vereinsfahne der Usinger Turn-
und Sportgemeinde 1846 (UTSG) wurde im Verlauf des Gottesdienstes von
Pfarrer Paul gesegnet, Ein Beweis für gelebte praktizierte Ökumene
wurde allerdings an diesem Morgen gleich mitgeliefert. Für Pfarrerin
Meinecke teilen die Protestanten zwar den katholischen Lehrauftrag nicht,
da "man Gegenstände nicht weihen und segnen kann, sondern
nur Menschen". Aber nach ihrer Auffassung heißt es besonders
bezogen auf den Römerbrief, Toleranz füreinander zu haben,
dabei hieße es jedoch nicht Positionen zu harmonisieren. "Aber
hier wird auch miteinander ausgehalten in gegenseitiger Achtung und
Respekt, ohne dass man gleich kathogelisch' werden muss."
Für Pfarrer Paul gilt diese Segnung, hinter der er voll stehe,
"den lebendigen Menschen, die hinter der Fahne stehen". Es
seien Menschen, die sich zusammengeschlossen haben, "weil sie sich
zu einer gemeinsamen Aufgabe bekennen und hinter dem Namen des Vereins
stehe ja die Gemeinde als Gemeinschaft, die die Fahne mit gemeinsamem
Ziel verkündet".
Zu Ende ging der Freiluftgottesdienst mit musikalischer Unterstützung
des Posaunenchors mit dem Lied "Großer Gott wir loben dich".
Nach dem Segen von beiden Pfarrern gab es kräftigen Applaus für
alle Sänger und Musiker. Die Musikgruppe " The Sign"
setzte dann den Schlusspunkt mit rhythmischen Liedern, wobei dann alle
noch einmal kräftig mitsangen und klatschten - vor allem die
zahlreichen Jugendlichen, die in lockerer Runde rundherum um den Brunnen
an der Hugenottenkirche zusammen saßen.
Usinger Anzeiger vom 24.8.2002
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| Loderndes
Johannesfeuer als Orientierung für Suchende
Von Markus Bender
Usingen. Eine fröhliche,
aber auch andächtige Stimmung erlebten die Gäste des Johannesfeuers
der katholischen Laurentiusgemeinde. Auf dem Feld vor der Reithalle
in der Nähe des Hattsteinweihers hatte die Usinger Gemeinde ihr
Holz zu einem großen Haufen aufgeschichtet. Ein Zeltdach schützte
den Altar, um diesen herum boten Holzbänke Sitzgelegenheiten.
Der Grill mit den Würstchen wartete bereits in der Nähe. Bei
sinkender Sonne und einem weiten Blick ins Usinger Land feierten die
Christen die Geburt Johannes des Täufers. Die Liedtexte, teilweise
von der Gruppe "The Sign", den Gästen oder allen zusammen
gesungen, bekamen auf diese Weise einen besonderen Klang und Tiefe.
Sätze wie "Meine kurze Sicht, (...) verwandle sie in Weite",
oder "Meine ganze Ohnmacht bringe ich vor dich, verwandle sie in
Stärke" rührten Gefühle und Sehnsüchte an,
die gewiss jeder kennt.
Auf der Wiese, nahe am Wald war dafür Raum. Nach Worten des
Usinger Pfarrers Jürgen Paul hielt Norbert Schieren die Ansprache.
Er regte Gedanken zu der Geburt des Täufers an, sprach über
die Regelverletzung, die dessen Eltern begingen, als sie das Kind nicht
nach dem Vater sondern Johannes nannten. Er erzählte von den Gefahren,
die die Botschaft des Täufers seinerzeit für Johannes mit
sich brachten. Und er erinnerte daran, welche Bedeutung es auch für
andere habe, sich zu bekennen und damit eine Orientierung zu geben.
Auch das Feuer, das an diesem Abend angezündet würde, könne
man als Orientierung verstehen: Für die, die uns suchen",
sagte er. Die Lesung las Claudia Renelt, die Fürbitte sprach Hermine
Künstling. Rund 70 Gläubige waren zum Johannesfeuer gekommen,
und direkt nach der Predigt wurde das Feuer angezündet.
Und in der Nacht saßen immer noch viele der Besucher ums Feuer, sangen
gemeinsam Lieder und erzählten sich so manche Geschichten aus Gemeindeleben.
Und sicher war das Feuer im wortwörtlichen Sinne auch eine Orientierung,
denn wer es sah, wusste: Hier ging es hell und fröhlich zu.
Taunus Zeitung vom 28.6.2002
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| Gottesdienst mit der Band "THE SIGN"

Zu einem ganz besonderen
Gottesdienst zur Weihnachtszeit sind die Christen aus dem pastoralen Raum
Usingen am Tag vor dem Heiligen Abend in die katholische Laurentiuskirche
eingeladen. In der mit Kerzen beleuchteten Kirche, wird um 18 Uhr die
Sacro-Pop-Band "The Sign" aufspielen. Der Gottesdienst steht
unter dem Motto: "Der Abend davor... wir warten auf die Heilige Nacht".
Am Sonntagabend werden auch aktuelle neue geistliche Lieder zu hören
sein. Damit auch jeder mitsingen kann, werden die Liedtexte und Bilder
auf eine Wand projiziert. Zur Eucharistiefeier werden die Besucher gebeten,
eine Kerze mitzubringen. Wegen dieses Gottesdienstes fällt die Messe
am Sonntagvormittag um 10.30 Uhr in Usingen aus. Gelegenheit zum Besuch
des Gottesdienstes am Sonntag, 23. Dezember, ist um 10.30 Uhr in Grävenwiesbach.
br / Bild: V
Usinger Anzeiger im Dez. 2001
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| Sacro-Pop-Band gestaltet besonderen Gottesdienst

Usingen. Zu einem ganz
besonderen Gottesdienst zur Weihnachtszeit sind die Christen aus dem pastoralen
Raum Usingen am Tag vor dem Heiligen Abend in die katholische Laurentiuskirche
eingeladen. In der mit Kerzen beleuchteten Kirche, wird um 18 Uhr die
Sacro-Pop-Band "The Sign" aufspielen. Der Gottesdienst steht
unter dem Motto: "Der Abend davor... - wir warten auf die Heilige
Nacht". Die Band "The Sign" ist in der Pfarrgemeinde Usingen
und weit darüber hinaus für die Vielfalt ihrer nachdenklichen,
aber auch frohmachenden religiösen Texte und ihrer flotten musikalischen
Klänge bekannt. Am Sonntagabend werden auch aktuelle neue geistliche
Lieder zu hören sein. Damit auch jeder mitsingen kann, werden die
Liedtexte und Bilder auf eine Wand projiziert. Zur Eucharistiefeier werden
die Besucher gebeten, eine Kerze mitzubringen. Kerzen sind zum Preis von
zwei Mark auch in der Kirche erhältlich. Auf Grund dieses Gottesdienstes,
fällte die Messe am Sonntagvormittag um 10.30 Uhr in Usingen aus.
Gelegenheit zum Besuch des Gottesdienstes am Sonntag um 10.30 Uhr in Grävenwiesbach.
(ötz)
Taunus-Zeitung im Dez.2001
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Der Sonntag vom 9.9.2001
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| Zwischen Ohrwurm und geistlichem Lied
Text: Martin Klein
Oberursel. Mit einer gelungenen Mischung aus neuen geistlichen Liedern und ganz weltlichen Rock und Popsongs präsentierten sich sechs Bands und Jugendchöre beim
vierten Band-Festival der katholischen Gemeinden des Hochtaunuskreises. Mit dabei: der Junge Chor Liebfrauen (Oberursel), The Sign (Usingen), Heavens Sake (Kirdorf),
St. Johannes-Band (Kirdorf), ImPuls (Bad Hornburg) und Maleachis (Kronberg).
Nach einem gemeinsamen Picknick auf der Wiese, bei herrlichem Wetter mit über 30 Grad im Schatten der Ahornbäume vor der Oberurseler Liebfrauenkirche, heizten die Bands aus dem
Kreis den Zuhörern mit fetzigen Rhythmen noch zusätzlich ein.
Das Treffen wurde von den Musikgruppen zum größten Teil selbst organisiert und sollte im Rahmen eines fröhlichen Gottesdienstfestes das Musikmachen füreinander und miteinander
ermöglichen. Man hörte sich gegenseitig zu, tauschte Erfahrungen und Tipps aus und lernte Leute auf der gleichen musikalischen Wellenlänge kennen.
Eröffnet wurde das Festival mit einem Gottesdienst, gehalten vom Bezirksjugendpfarrer Georg Franz und dem Oberurseler Kaplan Joachim Braun. Die musikalische Gestaltung
wurde vom Jungen Chor Liebfrauen und der Usinger Band The Sign übernommen. Die Idee, junge Bands in den Gottesdienst aufzunehmen, wird nun schon seit gut einem Jahr im ganzen
Hochtaunuskreis im Rahmen eines Gemeinschaftsprojekts der katholischen Kirchen praktiziert. "So etwas spricht Leute aller Altersstufen an und ist bisher sehr erfolgreich",
verriet Joachim Braun selbst ein Anhänger guter Rock und Popmusik. In Oberursel findet stets an jedem ersten Sonntag ab 18 Uhr in der Liebfrauenkirche ein solcher "Junger Gottesdienst"
statt, bei dem Chöre und Bands aus verschiedenen Hochtaunusgemeinden Musik machen. Die bei dem diesjährigen Band-Festival aufgetretenen Gruppen beteiligen sich regelmäßig mit ihrer
Musik an Gottesdiensten. Mal spielen sie in ihrer eigenen Gemeinde, mal im Austausch mit anderen Gemeinden, wobei sie immer auf die richtige musikalische Mischung achten. "Hier
auf dem Band-Festival findet sich eine Mischung zwischen Ohrwurm und Neuern Geistlichen Lied, aber auch profanen Rocksongs", berichtete Peter Eisner, Mitorganisator des Festivals
vom Bezirksamt.
Das Festival wurde vor acht Jahren ins Leben gerufen, findet aber nur alle zwei Jahre statt, "weil es doch viel Arbeit ist und man aufpassen muss, dass es sich nicht
tot läuft", so Eisner. Neben dem Ohrenschmaus war auch für das leibliche Wohl gesorgt, es gab Kuchen, gespendet von Gemeindemitgliedern - deren Erlös geht an ein
Straßenkinderprojekt des Don Bosco Hostel bei Kapstadt.
Taunus Zeitung vom 29.08.2001
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| Der Sonntag nach dem Osterfest ist in der katholischen Kirche der "Weisse Sonntag"
Der Tag,
an dem in zahlreichen Gemeinden die Erstkommunion gefeiert wird. Mädchen
und Buben werden im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes in die Mahlgemeinschaft
der Kirche aufgenommen. Am vergangenen Sonntag gingen in der katholischen
St. Laurentiusgemeinde in Usingen 27 Kinder zum ersten Mal an den Tisch
des Herren. Die Erstkommunionfeier in der Pfarrkirche wurde durch zahlreiche
Beiträge der Kommunionkinder und durch die Musikgruppe" The
Sign " ein besonders festlicher Tag.
Bild: br
Usinger Anzeiger vom 24.4.2001
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| Shoes, Blues und Äbbelmus

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| Fest des Glaubens gelungene Sache
Gruppe "THE SIGN" spielte christliche und weltliche Lieder in der Laurentiuskirche
USINGEN (ck).
"Eingeladen zum Fest des Glaubens" lautete das Motto
des Konzerts der Band " The Sign" am vergangenen Samstag.
Das Konzert, das eigentlich als Open-Air-Konzert geplant war, wurde
allerdings aufgrund widriger Witterungsverhältnisse zu einem Open-Door-Konzert
und musste in die Kirche verlegt werden. Unter Mithilfe vieler Helfer
konnte die katholische Kirche in einen Konzertsaal umgestaltet werden.
Draußen wurden Pavillons aufgestellt und Lichterketten aufgehängt,
um den Besuchern während der Konzertpausen eine zwar kühle
aber gemütliche Atmosphäre und Speisen und Getränke anbieten
zu können. Nach einem Jugend-Gemeinde-Gottesdienst mit Pfarrer
Jürgen Paul, wurde den Zuhörern ein breites Spektrum moderner
christlicher Musik dargeboten. Vom A?cappella-Gesang bis hin zur fetzigen
Rock-/Popmusik mit christlichen Texten reichte die bunte Palette, die
die Band im ersten Teil des Konzerts darbot. " The Sign" legte
bei ihren Liedern sehr viel Wert auf mehrstimmigen Gesang (Regina und
Christina Wojtczak, Manuel und Georg Jörges) und instrumentale
Vielfalt. Neben den "üblichen" Instrumenten, wie Gitarre
(Clemens Baumeister), Keyboard (Christian Konieczny), Bass (Georg Jörges)
und Schlagzeug (Dennis Wittkowski ) kamen auch Saxophon (Christina Wojtczak)
und Geige (Regina Wojtczak) zum Einsatz. Als Gastmusiker wirkten Ricarda
Wojtczak an der Querflöte und Stefan Bleise am Baritonhorn mit.
Nach einer kurzen Pause wurden im zweiten Teil des Konzerts auch weltliche
Lieder wie ,,500 miles", "Under the Moon of Love" und
"Take Me Home Country Roads" zum Besten gegeben. Die Stimmung
in der gut gefüllten Kirche war dank des abwechslungsreichen Programms
stets hervorragend. Während des 2 1/2stündigen Konzerts gelang
es der Band immer wieder die Zuhörer zum Mitsingen zu animieren,
und so mussten die Bandmitglieder nach mehreren Zugaben auf Bitte von
Pfarrer Jürgen Paul versprechen, auch im nächsten Jahr wieder
ein Konzert zu veranstalten. Diese Nachricht wurde vor allem vom jungen
"The Sign"-Fanclub (ausgestattet mit Transparenten) bejubelt.
Usinger Anzeiger vom 5.7.1996
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Religiöse Musik zeitgemäss in den Gottesdienst bringen
Neue Jugend-Gospel-Gruppe hat sich gegründet

USINGEN (br). Anlässlich
der Firmung im November 1994 gaben sie eine erste Kostprobe. Am Sonntag
hatten sie ihren ersten Auftritt und gestalteten mit ihren Liedern und
ihrer Musik den Gottesdienst der Katholischen Kirchengemeinde in Usingen.
Die Rede hier ist von der neu gegründeten Jugend-Gospel-Gruppe.
Sieben Mitglieder zwischen 15 und 40 Jahren gehören ihr an.
Seit Anfang Januar finden jeden Samstag um 15.30 Uhr regelmäßige
Proben im alten Pfarrheim statt. Hier hat es sich die Gruppe gemütlich
gemacht. Gerümpel wurde ausgeräumt, der Raum geputzt und das
Pfarrheim auf Vordermann gebracht. Ziel der Gruppe ist es, Lieder mit
religiösem Inhalt in zeitgemäße Form ins Gemeindeleben
und in den Gottesdienst einzubringen. Dabei wird auch modernes Instrumentarium
wie Mikrofone, E-Gitarre, Bass-Gitarre, Keyboard, Mischpult und Verstärkeranlage
eingesetzt. Auch der mehrstimmige Gesang soll fester Bestandteil der
Lieder werden. Am Sonntag begeisterte die Musikgruppe (die noch nach
einem Namen forscht) die Gottesdienstbesucher mit bekannten rhythmischen
Liedern. Für die niveauvollen musikalische Darbietung gab es lautstarken
Beifall durch die Gemeindemitglieder. Wer zur Verstärkung der Gruppe
beitragen möchte und Interesse an geistlicher Musik hat, kann sich
mit Georg Jörges in Weilrod/Gemünden, Telefon 06083/682 in
Verbindung setzen.
Usinger Anzeiger vom 3.4.1995
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